Über das Gut

Nach einem Brand 1800 wurde die gesamte Hofanlage in den Jahren 1802 bis 1810 unter Leitung des dänischen Architekten Axel Bundsen im Stil des reifen Klassizismus errichtet. Gut Drült bildet eines seiner Hauptwerke im Lande. Angeln ist ein Landstrich großer Bauernhöfe und wird geprägt vom sogenannten Angeliter-Dreiseithofes. Bundsen orientierte sich in seiner Konzeption daran und entwickelte ihn durch ein großzügiges Gutsinspektorat zur Vierseitanlage weiter. Das streng gegliederte, neunachsige Herrenhaus schließt die Hofanlage nach Westen hin ab. Es liegt auf einer künstlichen Anhöhe, wodurch es Hof, Park und Felder überblickt.

 

 

Der Hof und sämtliche Gebäude werden bewirtschaftet und privat bewohnt. Es ist möglich, Anlage und Herrenhaus nach schriftlicher Anmeldung (verwaltung@gut-druelt.de) zu besichtigen. Von unangekündigten Besuchen bitten wir im Interesse aller Bewohner abzusehen.
 

Die Familie von Rumohr

Die Rumohr gehören zu den ältesten Familien des Landes. Erste urkundliche Erwähnungen erscheinen um das Jahr 1200. Sie entstammt dem holsteinischen Uradel und zählt zum Kreis der Equites Orginarii, den wenigen Adelsgeschlechtern, welche die ursprüngliche holsteinische Ritterschaft bildeten. Gut Drült wurde im Jahre 1789 Stammsitz der Linie Rumohr-Drült. Jetziger Besitzer ist seit 2016 Frederik Schack von Rumohr.